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owlly | Unsere Demokratie ist veraltet – Es ist Zeit für eine Revolution!

Die „Heilige Kuh der Schweiz (Demokratie)“ erleidet seit langem eine Krise

03.12.2020, 10:52 Uhr / Quelle: Ronorp

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Dieser Beitrag wurde im Original auf Ronorp am 03.12.2020 veröffentlicht.

owlly | Unsere Demokratie ist veraltet – Es ist Zeit für eine Revolution!

Die „Heilige Kuh der Schweiz (Demokratie)“ erleidet seit langem eine Krise. Paradoxerweise sinkt die Teilnahme an der Demokratie seit Jahren und Jahrzehnten stetig. Die Werkzeuge welche die Demokratie zur Teilnahme vorsieht sind aber auch nicht mehr wirklich zeitgemäss einsetzbar, denn das gesellschaftliche Leben hat sich stark verändert. Es hat sich weitgehend digitalisiert. Wir müssen uns also fragen: Wagen wir die digitale Demokratie oder verzichten wir langfristig auf eine breit abgestützte und repräsentative Partizipation?

Digitale Demokratie – Wie weiter?

Wir bei owlly arbeiten in einem kleinen Team mit diversen Hintergründen an der schweizweit ersten und ganzheitlichen Umsetzung von E-Collecting, also dem rechtskräftigen (!) Sammeln, Unterschreiben, Validieren und Zählen von Unterschriften für Volksbegehren wie Initiativen und Referenden. Einerseits kreieren wir dazu einen auf der elektronischen Identität (E-ID) basierenden, voll funktionsfähigen Prototypen. Andererseits geht unsere Mission aber auch darüber hinaus. E-Collecting muss als komplexes sozio-politisches Unterfangen verstanden werden. Wir wissen unterdessen: E-Collecting kann nur im Einklang mit der Bevölkerung und einer mutigen und offenen Politik geformt und gefördert werden.

Offenheit bei der Projektentwicklung

Das gleiche gilt für unsere Arbeit an sich: Wir haben in unserem Team viele unterschiedlichen fachliche Profile und sind stark vernetzt, denn nur so bleiben wir wirklich innovativ und drehen uns nicht in einer “bubble” um uns selbst. Auf unserer Webseite kann man sich als Testperson anmelden und unsere Arbeit am Open Source Projekt aktiv mitverfolgen. Wir fordern Feedback innerhalb des Teams und auch für unser Projekt aktiv ein. Neben dem Prototype Fund sind wir auch beim Impact Hub Zürich aktiv. Dort lernte Sandro vor einigen Jahren das Projektmitglied David Dal Busco an einem seiner Ionic Meetups kennen. Dank der Starter-Membership treffen wir uns für gemeinsame Sessions jeweils im Co-working-Space. Für Jonathan und Fabian ist dies ideal, da sie beide an der ETH Zürich studieren. Auch David und Sandro können sich dort mit anderen Teams und Menschen austauschen und so neue Ideen in das Projekt einbringen. Das Arbeiten im Co-working passt also perfekt in den Projektalltag und bietet eine tolle Abwechslung für alle.

Über den Autor

Sandro ist CEO der liitu consulting gmbh, Co-Founder vom StartHub Schaffhausen und Produktmanager bei der Procivis AG. Im Impact Hub Zürich ist der E-Resident vor allem an den Ionic Meetups anzutreffen oder tauscht sich bei einem kühlen IPA über Civic Tech und andere Digitalisierung-Themen aus. Mit dem Projekt owlly will er die Schweizer Demokratie ins 21. Jahrhundert befördern!

Sandro Scalco

Das Projekt owlly wird unterstützt vom Prototype Fund, eine gemeinsame Initiative von Opendata.ch und des Programms „Digitalisierung + Gesellschaft“ der Stiftung Mercator Schweiz.

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